Mitglieder wollen den Verband p+c dynamisieren

An einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung des Verbands p+c haben die Mitglieder der Schärfung des Profils mit 93% Ja zugestimmt.

Die Revision fokussiert sich auf die Bildung von Fachgruppen und die Einsitznahme von Vertretern der Fachgruppen in den Vorstand p+c. Gemäss Artikel 16 gibt es neu sechs Fachgruppen: Print, Verlagswesen, Weiterverarbeitung, Verpackung, Publishing und Interactive Media Design. Im Vergleich zu den bestehenden Statuten kommen Publishing und Interactive Media Design hinzu. Bis dato führte viscom den Verein Interactive Media Design. Dieser wird nun in den Verband p+c integriert. Nach der Abschaffung der Teilverbände und der Aufhebung der Teilverbandsbeiträge wird das bestehende Beitragssystem weiter entschlackt. Der Standortförderungsbeitrag wird in den ordentlichen Verbandsbeitrag integriert. Mit Ausnahme von einem einzigen Unternehmen, das zwischen 151 und 160 Mitarbeitende zählt, ändert sich betragsmässig nichts im Vergleich zum jetzigen System. Die Vereinfachung reduziert den administrativen Aufwand im Rechnungswesen bei p+c und schafft bei den Mitgliedern zusätzliche Transparenz. 

Damit sind nun die Rollen der beiden Verbände transparent und fokussiert festgelegt: viscom nimmt sich der Themen GAV, reglementierte Grundbildung und reglementierte Weiterbildung an. p+c besorgt das Branchenlobbying, die Kommunikation, die gesamten Dienstleistungen und den Bereich Innovation, Management, Umwelt.

Präsident Thomas Schaffter und Verbandsdirektor Thomas Gsponer äusserten sich an der ausserordentlichen Mitgliederversammlung hoch erfreut über den nun abgeschlossen Prozess zur Stärkung der Schlagkraft der beiden Verbände viscom und p+c.