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ZV-Beschluss: AVE-Prozess stoppen

17.02.2017 - Der Zentralvorstand hat an seiner Sitzung vom 15. Februar 2017 zur Kenntnis genommen, dass im Zusammenhang mit dem laufenden Prozess zur Allgemeinverbindlichkeitserklärung AVE des Gesamtarbeitsvertrags GAV der grafischen Industrie das Arbeitgeberquorum (50% der in der Branche tätigen Unternehmen mit drei und mehr Mitarbeitenden sind Mitglied des viscom) nicht erfüllt ist. Der rasante strukturelle Wandel und die schwierige wirtschaftliche Situation in der grafischen Industrie haben seit dem Abschluss des GAV im Herbst 2015 zu einem starken Rückgang der dem GAV unterstellten Unternehmen geführt.
 
Angesichts des zu erwartenden Reputationsschadens, der in Folge von Einsprachen von direkt betroffenen und befreundeten Verbänden sowie Unternehmen bei einer öffentlichen Ausschreibung der AVE in Betracht zu ziehen ist und der primär auf die Erfüllung der Quoren ausgerichteten schriftlichen Interventionen zu Handen des Seco, beauftragte der Zentralvorstand die Geschäftsleitung des viscom, den Abbruch des laufenden AVE-Prozesses in die Wege zu leiten.
 
Verbandspräsident Peter Edelmann, Michael Wasescha und Direktor Thomas Gsponer informierten die Gewerkschaften am Freitag, 17. Februar 2017 in einem Gespräch über die Beschlüsse des Zentralvorstands.
 
Das Berufsamt wurde von viscom beauftragt, beim Seco ein Meeting mit der Zielsetzung zu organisieren, die Faktenlage zu den Quoren offenzulegen und das laufende AVE-Verfahren einzustellen.
 
 
Für weitere Informationen: Dr. Thomas Gsponer, Direktor viscom, 079 653 80 63

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