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Sozialpartner einigen sich auf neuen GAV 2019-2021

22.10.2018 - Bern - Bereits nach drei Verhandlungsrunden einigten sich die Sozialpartner auf den Inhalt eines neuen Gesamtarbeitsvertrags in der grafischen Industrie. Im Vergleich zum auslaufenden GAV bleiben die Minimallöhne unverändert. Die Zuschläge für Nachtarbeit betragen für den Akzidenz- und den Zeitungsdruck neu 50 Prozent. Für den Zeitungsdruck wurde im Rahmen einer Übergangsbestimmung ein Besitzstand von 20 Prozent für Mitarbeitende, die bis heute in den Genuss von höheren Zulagen kamen, definiert. Mit Ausnahme der Vermögensbildung entfallen alle bisherigen Übergangsbestimmungen.

Im neuen GAV wurde ein Vaterschaftsurlaub von 10 bezahlten und 10 unbezahlten Ferientagen definiert. Inhaltlich wurde der neue GAV an 20 Positionen redaktionell abgepasst, so dass Interpretationsschwierigkeiten aus dem Weg geräumt werden konnten. U.a. wurde auch der neue Kontrollmechanismus definiert. Neu wird ausserhalb des GAV die berufliche Grundbildung und die freie Weiterbildung, die Vermögensbildung und die Gleichstellung geregelt (freiwilliges Engagement der Unternehmen).

Fazit: Der neue GAV verursacht mit Ausnahme des Vaterschaftsurlaubs keine zusätzlichen Kosten.
Die Abstimmung der viscom-Mitglieder zum neuen GAV findet am 19. November 2018 in Lausanne, Bern, Zürich und Bellinzona statt. Die Mitglieder können sich erstmal auch schriftlich bis am 16. November 2018 zum Verhandlungsresultat äussern.

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