150 Jahre viscom: das Jubiläumsbuch ist da

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten wurde soeben ein umfangreiches Buch herausgegeben, welches die spannende, und noch keineswegs abgeschlossene Geschichte des Arbeitgeberverbandes der schweizerischen grafischen Industrie reflektiert.

Unerquickliche Verhältnisse, die zwischen den Prinzipalen und den Gehilfen herrschten», veranlassten die Schweizerischen Buchdruckereibesitzer im Herbst 1869 dazu, sich zusammenzuschliessen. Es war der Beginn einer mittlerweile seit 150 Jahren andauernden Verbandsgeschichte, welche nicht nur durch die über die Landesgrenze hinaus anerkannte, pionierhafte Rolle in der Sozialpartnerschaft, sondern auch durch den revolutionären Technologiewandel mit den damit verbundenen einschneidenden Begleiterscheinungen in der Berufsbildung geprägt wurde.

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten wurde soeben ein umfangreiches Buch herausgegeben, welches  die spannende, und noch keineswegs abgeschlossene Geschichte des Arbeitgeberverbandes der schweizerischen grafischen Industrie reflektiert. Als Quellen für die Aufzeichnungen dienten weitestgehend die verbandseigenen Publikationen im Archiv des Gutenberg Museums in Freiburg. Dementsprechend war das das Gutenberg-Museum auch die richtige Örtlichkeit für die Vernissage, wo das Buch offiziell vorgestellt wurde.

Wer das Buch liest, wird wenig erstaunt feststellen, dass sich einige Aufgabenstellungen und Herausforderungen über all die Jahre regelmässig wiederholten − zwar unter jeweils veränderten Voraussetzungen und mit neuen Akteuren: Gesamtarbeitsvertrags-Verhandlungen, Revisionen von Ausbildungsreglementen, Kreation neuer Berufsbilder, Auseinandersetzungen mit den Partnerverbänden sowie wirtschaftspolitische Vorstösse bei den Behörden. Autoren des Buches sind Peter Edelmann, Präsident viscom, 2001 bis 2019 (Kapitel Verbandsgeschichte), Heinz Gabathuler, Soziologisches Institut der Universität Zürich (Kapitel GAV), Paul Fischer,  Chefredaktor der Verbandszeitschrift von viscom (Kapitel Technologie), und Peter Theilkäs, Ressorleiter Grundbildung viscom von 1985 bis 2016 (Kapitel Berufsbildung), der auch den grössten Anteil am immensen Recherchieraufwand bestritt.