Werbewoche berichtet über Grosserfolg von Müri und viscom

Die einheimische Druckindustrie kämpft darum, ihre Maschinen auszulasten und die Arbeitsplätze zu erhalten. Das Parlament hat nun beschlossen, dass die Betriebe mehr Rückendeckung von den Betrieben des Bundes erhalten sollen. Diese, so schreibt die Schweiz am Wochende, drucken nämlich gerne und oft im Ausland. Das SBB-Magazin Via wird in Deutschland gedruckt, die Swisscom-Telefonbücher und die Briefmarken der Post ebenfalls. Alle Lose von Swisslos werden in den USA gedruckt. (Bericht aus der Werbewoche)

Auf Geheiss des Luzerner SVP-Nationalrats Felix Müri sollen diese Betriebe nun verpflichtet werden, ihre Druck-Erzeugnisse nur noch in der Schweiz beschaffen zu dürfen. Das Parlament hat seine Motion gutheissen.

Ganz so einfach könnte sich dies aber nicht gestalten. Denn die Post zum Beispiel gibt an, dass sie die Briefmarken im Ausland drucke, weil dies in der Schweiz in der gewünschten Qualität gar nicht möglich sei. Die Druckbranche entgegnet darauf, das Anforderungsprofil an die Produkte sei so festzulegen, dass die Produktion auch in der Schweiz möglich sein. Und: Man kläre ab, ob man Briefmarken und Telefonbücher nicht doch auch selbst drucken könne.

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