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Informationen über das neue Verpackungsgesetz in Deutschland

15.01.2019 - In der Europäischen Union gilt das Prinzip der Produktverantwortung des Herstellers. Wer Verpackungen in der Europäischen Union in Verkehr bringt, muss sich bereits zuvor darum kümmern, dass diese Verpackungen ordnungsgemäss entsorgt werden.

Am 1. Januar 2019 tritt in Deutschland ein neues Verpackungsgesetz in Kraft. Alle, die im Geltungsbereich des Gesetzes Verpackungen herstellen oder die mit Ware befüllte und beim privaten oder ähnlich gestellten Endverbraucher (trifft nicht auf grossgewerbliche/industrielle Kunden zu) anfallende Verpackungen in den Verkehr bringen, sind von dem neuen Gesetz betroffen und müssen sich neu in das Verpackungsregister der Stiftung Zentrale Stelle eintragen. Als Hersteller gilt auch jemand, der die Verpackungen in den Geltungsbereich des Gesetzes einführt. Somit sind auch Schweizer Händler, die nach Deutschland liefern von diesem neuen Gesetz betroffen, das heisst sie müssen sich in das Verpackungsregister eintragen. 

Ausnahme: Bei Druckerzeugnissen/Verlagserzeugnissen ist Hersteller im Sinne des Verpackungsgesetzes in der Regel der Verlag bzw. Kunde eines Druckhauses, wenn die Herstellung der Druckerzeugnisse sowohl hinsichtlich der Gestaltung des Druckerzeugnisses als auch hinsichtlich der Gestaltung der Verpackung (z. B. Schutzfolie, Katalog-, Postwurfverpackungen) nach seinen Vorgaben geschieht.

 

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Der Verband reitet auf einer Erfolgswelle

15.01.2019 - Die Verbandsöffnung erweist sich als äusserst kluger Schachzug. Im vergangenen Jahr konnte der Verband print+communication über 30 neue Mitglieder mit insgesamt 2‘700 Arbeitsplätzen gewinnen. Dazu kommen rund 25 Unternehmen, die den viscom verlassen und nun Mitglied von print+communication sind. Zur Erinnerung, alle viscom-Mitglieder sind auch Mitglied von print+commication. Mit der erfolgreichen Neuakquisition unterstreicht der Verband seine hohe Leistungsfähigkeit und sein attraktives Angebot, wie Verbandsdirektor Thomas Gsponer betont.

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Revision Printmedienverarbeiter EFZ

08.01.2019 - Bitte nehmen Sie Stellung zum neuen Bildungserlass, welcher ab 2020 in Kraft gesetzt werden sollen. Im Rahmen einer ersten Branchenbefragung konnten Sie bereits Anfang 2018 zu den Eckwerten des neuen Berufsbildes Stellung beziehen. Aus diesen Rückmeldungen und jenen des Branchenanlasses vom 9. März 2018 haben sich diverse Anpassungen am Bildungsplan und der Bildungsverordnung ergeben.

Im Rahmen der Branchenvernehmlassung sind diverse Stellungnahmen zur geplanten Totalrevision des Printmedienverarbeiters eingegangen. im Vorfeld hat eine äusserst engagierte Arbeitsgruppe intensiv an einem komplett neuen Bildungsplan gearbeitet.

Die Ausgangslage war dabei äusserst anspruchsvoll. Nur gerade beim Druckausrüster liegt ein für die Kantone genügendes Mengengerüst vor. Man hat daher verschiedene Varianten durchgespielt um die Frage zu klären, was mit den drei vierjährigen Fachrichtungen geschehen soll. Ein Zusammenlegen mit anderen Kleinstberufen (Küffer, Korbflechter, usw.) kam nicht in Frage. Ebenso gibt es keine Möglichkeit, einer vollschulischen Ausbildung, wie sie etwa der Geigenbauer kennt. Die Auslagerung der Ausbildung ins Ausland wurde ebenfalls rasch verworfen.

Für eine Aufteilung der beiden Berufe auf je zwei separate Ausbildungen reicht die Anzahl der Lehrverhältnisse nicht. Bereits heute werden an den Berufsfachschulen die Jahrgangsklassen gemischt, um auf die nötigen Schülerzahlen zu kommen. Ein solches Konzept ist jedoch auf der Ebene des Vollzugs angesiedelt und lässt sich nicht - wie das von einzelnen Einsprechenden verlangt wurde - in der Verordnung festhalten.

Damit besteht eine direkte Abhängigkeit zwischen den drei- und vierjährigen Fachrichtungen in einem Ausbildungskonstrukt, dass in dieser Form mit unterschiedlichen Ausbildungsdauern aufgrund der geänderten Rechtssprechung nicht mehr bewilligungsfähig ist. Was gleichzeitig bedeutet, dass man in der Frage der Ausbildungsdauer vor einem schier unlösbaren Problem stand.

Die Kernfrage in der Arbeitsgruppe lautete daher: Kann man die heutige Ausbildung neu aufstellen, so dass die Lehrdauer auf drei Jahre reduziert werden kann. Oder gibt es Optionen, den Druckausrüster auf vier Jahre anzuheben.

Die Hürden für eine Erweiterung der Ausbildungszeit auf vier Jahre sind hoch. Die Branche muss nachweisen, dass nur mit einer deutlichen Erweiterung der Handlungskompetenzen der Beruf des Druckausrüsters noch Arbeitsmarktfähig ist. Ein Austausch zwischen Vertretern aus den Bereichen Druckausrüstung und Industrie resp. Handwerk hat ergeben, dass diese erweiterten Kompetenzen im Markt nicht vorhanden sind. Daher hat man sich für die weiteren Arbeiten auf eine Reduktion der Ausbildungsdauer auf drei Jahre konzentriert.

Die Arbeitsgruppe hat bereits anlässlich der Präsentation vom 9. März 2018 die Möglichkeiten der Weiterbildung aufgezeigt. Die neue Subventionierungspraxis des Bundes macht Berufsprüfungen extrem attraktiv und kostengünstig. Aus diesem Grund wird sich die Arbeitsgruppe vertieft mit der Frage nach einer neuen Berufsprüfung auseinandersetzen. Denkbar sind etwa Modelle analog den ICT-Berufen mit einem Modulbaukasten-System. Dies würde in einzelnen Modulen sehr kleine Klassen mit nur zwei bis drei Teilnehmenden ermöglichen.

Die neue Bildungsverordnung sieht in der Lektionentafel im zweiten und dritten Ausbildungsjahr so genannte Schwerpunktspezifischen Vertiefungen im Rahmen von Blockwochen vor. Das bedeutet, dass hier Industrie und Handwerk mit jeweils individuellen Inhalten beschult werden. Ansonsten ist wie bisher ein regelmässiger Schulbesuch mit Einzeltagen geplant. Dem gegenüber steht ein Konzept mit reinem Blockunterricht. Sie finden beide Varianten in den Unterlagen. Die Arbeitsgruppe favorisiert klar das Modell Einzeltage mit Vertiefungswochen. Falls Sie dem nicht zustimmen, bitte wir Sie um eine explizite Rückmeldung zu diesem Punkt.

Ebenfalls finden die üKs nach einem gemeinsamen Startschuss jeweils getrennt nach Industrie und Handwerk statt. Zudem ist für das Handwerk ein zusätzlicher üK geplant.

Unter diesem Link finden Sie die Verordnung und den Bildungsplan.
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Beitrag zum Berufsbildungsfonds

19.12.2018 - Bei der Erfassung der Deklarationen für das Beitragsjahr 2019 haben wir erfahren, dass gewisse Firmen den geschuldeten Fondsbeitrag per Lohnabzug direkt auf die unterstellten Mitarbeiter abwälzen. Dies entspricht in keiner Weise dem Grundgedanken des BBF. Damit die Betriebe auf gut ausgebildetes Personal zählen können, liegt es in der Sache, dass sie die Finanzierung der Berufsbildung solidarisch mittragen, indem sie für den geschuldeten Betrag selbst aufkommen. Wir appellieren an alle unterstellten Betriebe, dieses Prinzip zu respektieren.
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Die Bündler werden entbündelt

14.12.2018 - Das Parlament steht hinter der grafischen Branche der Schweiz und zwingt den Bund mit der Annahme der Motion Müri in beiden Kammern, staatliche Druckaufträge künftig nur noch in der Schweiz zu vergeben. Dieser politische Grosserfolg wird auch in den Tagesmedien beachtet – siehe PDF des Artikels in der AZ. Zum Lamento des Departementsvorstehers Ueli Maurer vom „krassen Regelverstoss“: Niemand hat seine Beamten dazu gezwungen Druckaufträge so zu bündeln, dass sie den WTO-Schwellwert von 230000 Franken erreichen. Diese Schlitzohrigkeit wurde von viscom/print+communication aufgedeckt und thematisiert. Deshalb weiss auch der geschätzte Bundesrat Ueli Maurer, dass seine diesbezüglichen Aussagen schon fast mit einem „Pinocchio“-Preis geehrt werden müssten!
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Steuerliche Behandlung der indirekten Presseförderung

11.12.2018 - Am 3. Dezember 2018 reichte Nationalrat Felix Müri eine Frage zum Thema "Steurliche Behandlung der indirekten Presseförderung" ein. Am 10.12.2018 beantwortete Bundesrat Ueli Maurer die vorgelegten Fragen. Seine Aussagen sehen Sie hier.
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