Postchef: «Wir wollen keine Drucker sein!»

24.11.2017 - Der Konzernchef von Postmail, einem Unternehmen der Schweizerischen Post, Ulrich Hurni, traf interessierte viscom-Mitglieder in Olten zum Anlass: «Die Post: Und ihre Wertschöpfungskette». Verbandsintern als «Duell mit Ulrich Hurni» angekündigt, rechnete er mit harten Fragen und hitzigen Diskussionen. Am Ende ging der Anlass guteidgenössisch gesittet über die Bühne, wenn auch natürlich die kritischen Voten den Nachmittag bestimmten. Ulrich Hurni erklärte, in welchen Bereichen sich die Postmail engagiert und in welchen nicht. Er befasste sich mit grundsätzliche Themen wie Postfilialschliessungen, zeigte auf, in welchem Marktumfeld sich die Post bewegt, und er konnte mit einer klaren Ansage aufwarten: «Wir versuchen überall unsere Wertschöpfungskette auszubauen und Gesamtdienstleistungen anzubieten, doch eines kann ich Ihnen versichern: Drucker wollen wir keine sein!» Es wurde in der Diskussion aber ebenfalls klar, dass Hurni als Konzernleiter der Postmail nicht garantieren kann, dass sich jeder einzelne Mitarbeiter des Unternehmens immer an die Vorgaben der Konzernstrategie und Richtlinien hält. viscom-Direktor Thomas Gsponer hielt am Schluss fest, dass es eine gute und ­informative Diskussionsrunde gewesen sei. Die Mitglieder sind jedoch weiterhin aufgefordert, ihre Erfahrungen und Sorgen ­im Zusammenhang mit der Postmail direkt an seine Adresse ­zu richten: thomas.gsponer@viscom.ch

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