viscom – die starke Stimme für die grafische Industrie der Schweiz

Mit rund 750 Mitgliedfirmen ist viscom der führende Arbeitgeber- und Unternehmerverband der grafischen Industrie. viscom umfasst klassische Printunternehmen sowie Firmen, die in den Bereichen Konzeption, Gestaltung, Herstellung und Verbreitung aufbereiteter, sichtbarer Information tätig sind.

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Medienmitteilung

Gerhard Schröder plädiert für gute Nachbarschaft, mehr Europa und Reformen

23.04.2015 - Bern/Zürich – Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder war der Gastreferent an der viscom-Delegiertenversammlung in Zürich (viscom swiss print & communication ist der führende Verband der grafischen Branche in der Schweiz). Dabei bedauerte er die Misstöne, die es in den vergangenen Jahren zwischen der Schweiz und Deutschland gegeben hat. Seiner Meinung nach sollten die Länder ein enges und gutnachbarschaftliches Verhältnis anstreben. Aus europäischer Sicht gibt es für ihn nur einen Weg: Die politische Einheit Europas muss energisch vorangetrieben werden.
 
Die ehrwürdige Schweiz
Für Gerhard Schröder ist die Schweiz das ehrwürdigste und traditionsreichste Staatsgebilde Europas. Wie hier demokratische Willensbildung vollzogen werde, sei in dieser Form einzigartig. Und gerade die Deutschen sollten angesichts ihrer eigenen Geschichte, die im zweiten Weltkrieg eine reale Gefahr für die Schweiz und die Schweizer darstellte, mit Respekt auf die Schweiz schauen. Für Schröder wäre es wünschenswert, wenn die Schweiz Teil eines integrierten Europas würde – dies sei aber ganz klar die alleinige Entscheidung des eidgenössischen Souveräns.

Immense Herausforderungen
Im Fortgang seines Referates ging Schröder auf die heftigen Turbulenzen, denen Europa gegenübersteht, ein: die Krise der gemeinsamen Währung, siehe Griechenland, die noch lange nicht überwunden ist; der Konflikt in der Ukraine, der auch erhebliche Auswirkungen auf das europäisch-russische Verhältnis hat; die blutigen Auseinandersetzungen in Nordafrika, im Nahen und Mittleren Osten; die gemeinsame europäische Sicherheit, die es für Schröder nur mit und nicht gegen Russland geben kann.

Europäische Einheit vorantreiben
Schröder ist sich sicher, dass ein gemeinsamer Währungsraum nur mit einer gemeinsamen Finanz-, Wirtschafts- und Sozialpolitik einhergehen kann. Und er ist überzeugt, dass die aktuelle Krise weitere politische Integrationsschritte in der Europäischen Union erzwingen wird. Doch dazu brauche es konkurrenzfähige europäische Volkswirtschaften und bezahlbare Sozialsysteme nach dem Modell des deutschen Reformprogramms «Agenda 2010». Und gerade das Beispiel Deutschland zeige, dass Reformen ihre Zeit brauchten und es nicht sinnvoll sei, eingreifende Strukturveränderungen und rigide Haushaltssanierungen ohne parallele Wachstumsimpulse erzwingen zu wollen.

Weichenstellungen an der Delegiertenversammlung
Bei den Verhandlungen für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag in der grafischen Industrie will der Branchenverband viscom für seine Unternehmen die im internationalen Vergleich hohen Arbeitskosten senken und strebt eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit bis 44 Stunden und eine Reduktion der Zuschläge für Nacht- und Schichtarbeit an. Zugleich will er eine administrative Vereinfachung des Gesamtarbeitsvertrags durchsetzen. Auch soll zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit ein Innovationsfonds eingerichtet werden.

Weitere Informationen: Dr. Thomas Gsponer, Direktor viscom, swiss print & communication association, Mobile: +41 79 653 80 63.
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Medienmitteilung

Schweizer Marken drucken in der Schweiz

23.04.2015 - Bern/Zürich – In einem herausfordernden konjunkturellen und strukturellen Umfeld kämpft die grafische Industrie um Aufträge und Beschäftigung. Unter der Federführung des Branchenverbands viscom, swiss print & communication association, wird mit dem Label «Printed in Switzerland» auf breiter Front aktive Standortförderung betrieben. Immer mehr Schweizer Marken (unter anderem Victorinox, Rivella, Ragusa, Raiffaisen, Coop) bekennen sich explizit zur Beschaffung von Druckerzeugnissen in der Schweiz. Qualität, «Just in time» und eine professionelle Beratung sprechen gemäss ihren Erfahrungen für eine Beschaffung auf dem heimischen Markt.

Schwierige Konjunkturlage
Die grafische Industrie der Schweiz, die 1800 Unternehmen, 18 000 Arbeitsplätze und 2000 Lehrstellen umfasst, steckt in einer tiefen Krise. Laut dem Branchenverband viscom ist die reale Wertschöpfung im ersten Quartal 2015 im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozent zurückgegangen. Über das Jahr 2014 reduzierte sich die Wertschöpfung um 3,6 Prozent. Seit Beginn des neuen Jahrhunderts ist die Leistung der grafischen Industrie um über einen Viertel gesunken. Der fortschreitende Strukturwandel, die schwache Auslandnachfrage und die starke Frankenaufwertung machen der grafischen Industrie zu schaffen (siehe download).

Neuer Gesamtarbeitsvertrag
Mitte Jahr beginnen die Verhandlungen für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag in der grafischen Industrie. Der Branchenverband viscom will für seine Unternehmen die im internationalen Vergleich hohen Arbeitskosten senken und strebt eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit bis 44 Stunden und eine Reduktion der Zuschläge für Nacht- und Schichtarbeit an. Zugleich will er eine administrative Vereinfachung des Gesamtarbeitsvertrages durchsetzen.

Innovationsfonds zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
Zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit will der Branchenverband viscom einen Innovationsfonds einrichten, mit welchem finanzielle Anreize zur Förderung von Geschäftsmodellinnovationen geschaffen werden sollen. Der Verband fördert auch KTI-Projekte.

Transparenz bei der Printbeschaffung
Das Label «Printed in Switzerland» ist ein Bekenntnis zum Druckstandort Schweiz. Die Beschaffung von Print zu Wettbewerbspreisen auf dem heimischen Markt steht im Fokus der Kampagne «Printed in Switzerland», die von grossen Schweizer Marken unterstützt wird.

Weitere Informationen: Dr. Thomas Gsponer, Direktor viscom, swiss print & communication association, Mobile: +41 79 653 80 63.
 
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News

Ausschreibung Berufsprüfung PMV

21.04.2015 - 
Spezialist/Spezialistin für Printmedienverarbeitung
mit eidgenössischem Fachausweis


Ausschreibung
Die Ausschreibung der Berufsprüfung Spezialist/in für Printmedienverarbeitung EFA erfolgt gestützt auf die am 29. Februar 2012 vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie genehmigte Prüfungsordnung. Es handelt sich um die zweite Prüfung zur Erlangung des eidgenössischen Fachausweises als Spezialist oder Spezialistin für Printmedienverarbeitung EFA nach neuer Prüfungsordnung.
 
Zulassungsbedingungen
Zur Prüfung wird zugelassen, wer das Fähigkeitszeugnis in der Printmedienverarbeitung besitzt und mindestens 3 beziehungsweise 4 Jahre berufliche Praxis nach der Ausbildung vorweisen kann. Als EFZ gelten Printmedienverarbeiter/in  mit den Fachrichtungen Buchbinderei, Bindetechnologie, Druckaus-rüstung (berufliche Praxis mindestens 4 Jahre)  und Versandtechnologie. Weiter gelten die Berufe Buchbinder/in Handwerk, Buchbinder/in Broschuren- und Buchproduktion sowie den Buchbinder/in (industrielle und handwerkliche Richtung). Es wird zugelassen, wer den Berufsattest als Printmedien-praktiker/in oder ein branchenfremdes EFZ besitzt und mindestens 6 Jahre berufliche Praxis in der Printmedienverarbeitung vorweisen kann. Weiter wird zugelassen, wer mindestens 10 Jahre berufliche Praxis in der Printmedienverarbeitung vorweisen kann.   
 
Prüfungsdaten
Freitag, 22. Januar 2016
Freitag, 29. Januar 2016
Freitag, 5. Februar 2016
 
Prüfungsort
Schule für Gestaltung Bern und Biel
Schänzlihalde 31
3013 Bern
 
Prüfungsgebühr
Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 1'500.- (+ 8% MWSt). Die Rechnung wird 5 Monate vor der Prüfung mit der Zulassungsbestätigung verschickt.
 
Anmeldeformalitäten
Die Anmeldung hat mit dem offiziellen Anmeldeformular zu erfolgen, zu beziehen beim Prüfungssekretariat oder mit dem angehängten Formular.
Am gleichen Ort ist auch die Prüfungsordnung und die dazugehörende Wegleitung erhältlich.
 
Der Anmeldung sind folgende Dokumente beizufügen:
1.    Eine Zusammenstellung über die bisherige berufliche Ausbildung und Praxis
2.    Kopien der für die Zulassung zur Prüfung geforderten Ausweise und
       Arbeitszeugnisse
3.    Kopie eines amtlichen Ausweises mit Foto
4.    Themavorschlag und die Disposition (Kurzfassung) für die Projektarbeit
 
Anmeldeschluss
Das Anmeldeformular samt Beilagen ist eingeschrieben (lettre signature) bis eingehend 10. Juli 2015 an das Prüfungssekretariat zu senden. Mit ihrer Anmeldung anerkennen die Kandidaten/Kandidatinnen die Bedingungen dieser Ausschreibung.
 
Prüfungssekretariat
Spezialist/in für Printmedienverarbeitung EFA
viscom
Bernhard Wüthrich
Postfach 678
3000 Bern 7
Telefon 058 225 55 00/24
bernhard.wuethrich@viscom.ch

Formular download
 

Zur Anmeldung
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News

Technische Schulungen im Mai

17.04.2015 - Farbmanagement Grundlage
In dieser Schulung wird Ihnen ein kompetenter und herstellerunabhängiger Überblick über die Grundlagen und Anwendungen der Farbe von der Aufnahme (Digitalfotografie, Scanner) über die Bearbeitung (Separation, Rendering Intents, Softproof) bis hin zum Prüfdruck bzw. zur Druckform geboten.
Datum / Zeit:   Montag, 18. Mai 2015 – Dienstag, 19. Mai 2015        9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Ort:                    viscom – Bern
Kosten:              viscom-Mitglieder      CHF 950.– (exkl. MwSt)
Nichtmitglieder          CHF 1‘300.– (exkl. MwSt)
Anmeldefrist:   Montag, 20. April 2015

Farbmanagement für Druckeinkäufer
Nicht-Farbmanagementprofis müssen oft die Verantwortung für den Einkauf bzw. die Druckfreigabe tragen oder treten als Bindeglied zwischen Kunden und Produktion auf. In der eintägigen Schulung „Farbmanagement für Druckeinkäufer“ lernen Sie Farbmanagement ohne Fachchinesisch.
Datum / Zeit:   Freitag, 22. Mai 2015
09.00 bis 17.00 Uhr
Ort:                    viscom – Bern
Kosten:              viscom-Mitglieder   CHF     500.– (exkl. MwSt)
Nichtmitglieder       CHF     750.– (exkl. MwSt)
Anmeldefrist:   Montag, 20. April 2015
 
Farbmanagement Digitaldruck
Der Digitaldruck, d.h. sowohl der tonerbasierte Produktionsdruck, als auch der Inkjet-Grossformatdruck (LFP), stellt neue Anforderungen an das Farbmanagement. Hierzu zählt unter anderem die oft ausgesprochene Erwartung von «Offset-Qualität». In dieser eintägigen Schulung lernen Sie die relevanten Grundlagen beider Technologien wie auch die darauf aufbauenden individuellen Anforderungen an das Farbmanagement kennen. 
Datum / Zeit:   Donnerstag, 21. Mai 2015
 9.00 bis ca. 17.00 Uhr
Ort:                     Schule für Gestaltung – Bern
Kosten:              viscom-Mitglieder   CHF     500.– (exkl. MwSt)
Nichtmitglieder       CHF     750.– (exkl. MwSt)
Anmeldefrist:   Donnerstag, 30. April 2015
 
Revision der Offsetdruck-Norm
Die ausführliche Revision der ISO 12647-2:2013 (Offsetdruck) ist veröffentlicht. Die Neuerungen, die sich für die Qualitätskontrolle und Prozessoptimierung ergeben, sind nicht nur im Druckprozess an sich, sondern bereits in der Vorstufe und Datenerstellung zu implementieren.
Datum / Zeit:   Mittwoch, 20. Mai 2015
09.00 bis ca. 17.00 Uhr
Ort:                     viscom – Bern
Kosten:                     viscom-Mitglieder        CHF     80.– (exkl.  MwSt)
Nichtmitglieder       CHF     130.– (exkl.  MwSt)
Anmeldefrist:   Montag, 4. Mai 2015
 
 Anmeldung und Informationen: www.viscom.ch/agenda
 
 
 
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Veranstaltungen


Datum Event Ort
28.04.2015 - 29.04.2015
Schulung Kalkulationsnormen 
Bern 
05.05.2015 
Von der gedruckten Zeitung zur digitalen Plattform? 
Nottwil 
18.05.2015 - 19.05.2015
Farbmanagement Grundlagen 
Bern 
20.05.2015 
Revision der Offsetdruck-Norm 
Bern 
21.05.2015 
Farbmanagment Digitaldruck 
Schule für Gestaltung Bern 
22.05.2015 
Farbmanagement für Druckeinkäufer 
viscom, Bern 
06.06.2015 - 20.06.2015
Photoshop – Bildretusche 
St. Gallen 
09.06.2015 
Zu Gast beim Entlebucher Medienhaus 
 
11.06.2015 
Regionstag 2015 
Glarnerland 
15.07.2015 
Ausschreibung Berufsprüfung PMV 
 
 
 
 
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